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Warum LED-Videowerbung Outdoor nicht schädlich ist: Ein Plädoyer für Licht, Technologie und die Zukunft unserer Städte

Aktualisiert: vor 4 Tagen

LED Werbetafel auf einem Marktplatz in Westdeutschland.
LED Werbetafel auf einem Marktplatz

Haben Sie diesen Moment schon einmal bewusst erlebt?


Es ist ein später Novembernachmittag. Die Dämmerung senkt sich über die Stadt, der Himmel ist grau, der Nieselregen macht die Straßen ungemütlich. Sie eilen von der Arbeit nach Hause, den Kragen hochgeschlagen. Und dann, an einer Kreuzung oder an der Fassade eines Gebäudes, sehen Sie es: Ein warmes, lebendiges Leuchten.


Es ist keine grelle, blendende Sonne, die in den Augen schmerzt. Es ist ein sanftes, kristallklares Bild. Vielleicht zeigt es die Wettervorhersage für morgen, warnt vor Glatteis auf der Brücke oder der lokale Buchhändler präsentiert stolz seinen Bestseller der Woche. In diesem Moment verändert sich die Atmosphäre. Die Straße wirkt weniger dunkel, weniger bedrohlich. Sie fühlen sich informiert und irgendwie verbunden mit dem Puls der Stadt.


Doch so schön diese Momente sind, sie rufen Kritiker auf den Plan. Sobald das Thema „LED-Videowerbung im Außenbereich“ (Digital Out of Home, kurz DOOH) zur Sprache kommt, mischen sich Sorgen in die Diskussion. „Ist das nicht schädlich für die Augen?“, „Verschmutzt das nicht den Nachthimmel?“ und vor allem: „Können wir uns diesen Stromverbrauch in Zeiten des Klimawandels und der Energiewende überhaupt leisten?“


Diese Fragen sind nicht nur berechtigt, sie sind notwendig. Wir alle tragen Verantwortung für unseren Planeten und unsere Gesundheit. Doch leider wird die Debatte oft emotional und mit veralteten Informationen geführt. Argumente, die vor zehn Jahren auf alte Neon-Reklamen zutrafen, werden heute pauschal auf moderne Hightech-Anlagen angewendet.


In diesem ausführlichen Artikel blicken wir hinter die Kulissen der modernen LED-Technik. Wir analysieren Messwerte, vergleichen Materialien und zeigen auf, warum LED-Videowerbung Outdoor nicht schädlich ist – sondern im Gegenteil ein unverzichtbarer Baustein für nachhaltige, sichere und lebendige Kommunen sein kann.


Inhaltsverzeichnis



Mehr als nur Werbung: Warum wir diese Technologie brauchen


Bevor wir über Wattzahlen, CO₂ und Leuchtdioden sprechen, müssen wir das Warum klären. Kritiker reduzieren LED-Wände oft auf „noch mehr Konsumterror“. Doch diese Sichtweise greift zu kurz und ignoriert den massiven strukturellen Wandel unserer Städte.


Der Rettungsanker für den Mittelstand und lokale Helden


Stellen Sie sich die Situation eines lokalen Bäckers, eines familiengeführten Modehauses oder eines regionalen Handwerkers vor. Sie stehen in direkter Konkurrenz zu gigantischen Online-Konzernen, die ihre Kunden rund um die Uhr auf dem Smartphone erreichen.

Wie soll der lokale Handel da mithalten? Klassische Plakatwerbung ist für viele kleine Unternehmen kaum nutzbar.


  • Das Problem: Man muss Plakatflächen oft wochenlang im Voraus buchen. Dazu kommen hohe Kosten für Grafik, Druck und Logistik. Einmal geklebt, bleibt die Botschaft für 10 Tage starr hängen – egal, ob es regnet oder die Sonne scheint.

  • Die digitale Lösung: LED-Videowände demokratisieren die Aufmerksamkeit. Da die Produktionskosten für den Druck wegfallen, können auch Unternehmen mit kleinen Budgets professionell werben.


Der Bäcker kann morgens Brötchen bewerben. Wenn es abends regnet, schaltet er um auf „Gemütlich Kaffee trinken im Trockenen“. Und kurz vor Ladenschluss bewirbt er seine „Retter-Tüten“ zum halben Preis, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Diese Reaktionsschnelligkeit ist kein Luxus, sondern überlebenswichtig für den Erhalt lebendiger Innenstädte.


Studien-Tipp: Dass diese Form der Werbung wirkt und vom Konsumenten akzeptiert wird, bestätigt eine groß angelegte Studie von Nielsen. Sie zeigt, dass digitale Außenwerbung hohe Aktivierungsraten bei Konsumenten erzeugt, was besonders dem lokalen Handel zugutekommt. Zur Nielsen DOOH Study (Englisch)

Das digitale Sprachrohr der Stadt (Smart City)


Für Kommunen sind diese Screens längst Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie fungieren als digitales schwarzes Brett der Gesellschaft, das viel schneller ist als jede Zeitung oder jedes statische Schild.


  1. Katastrophenschutz & Sicherheit: In Sekundenbruchteilen können Werbeanlagen in Warnsysteme verwandelt werden. Ob Großbrand, Chemikalien-Austritt oder Unwetterwarnung: Die Screens erreichen Menschen, die gerade nicht auf ihr Handy schauen. In den USA sind die sogenannten „Amber Alerts“ (Vermisstenmeldungen von Kindern) auf digitalen Billboards Standard und haben nachweislich hunderte Kinderleben gerettet.

  2. Verkehrslenkung: Hinweise auf Staus, freie Parkplätze oder Baustellen entlasten den Verkehrssuchlauf und senken so indirekt die Abgasbelastung in den City-Lagen.

  3. Soziale Teilhabe: Hinweise auf Stadtfeste, Blutspendetermine oder kulturelle Events stärken das „Wir-Gefühl“.


Zwischenfazit: LED-Videowände sind moderne Kommunikationsinfrastruktur. Sie zu verbieten, wäre so, als würde man das Internet abschalten, nur weil dort auch Werbung läuft.


Der Fakten-Check: Mythen vs. Realität


Lassen Sie uns nun die drei größten Sorgen wissenschaftlich beleuchten. Wir verlassen uns hierbei nicht auf Meinungen, sondern auf Messwerte, Studien und technologische Standards.


Mythos 1: „LED-Walls verursachen Lichtverschmutzung und blenden Autofahrer.“


Dieses Bild stammt oft noch aus Zeiten alter Leuchtreklamen oder aus Städten wie Las Vegas. In Europa gelten jedoch strenge Immissionsschutzgesetze.


Der Fakt: Intelligente Anpassung statt Dauerfeuer. Hochwertige Outdoor-Screens sind keine dummen Scheinwerfer. Sie verfügen über sensible Lichtsensoren, die die Umgebungshelligkeit im Sekundentakt messen.


  • Tagsüber: Die Screens müssen gegen das direkte Sonnenlicht anleuchten (ca. 5.000 – 6.500 Nits/Candela pro m²), um lesbar zu bleiben.

  • Nachts: Sobald die Dämmerung einsetzt, regeln die Systeme drastisch herunter. Oft laufen sie nachts nur noch auf 2 % bis 4 % (max. 20%) ihrer maximalen Leistung (ca. 100 bis 300 Nits).


Zum Vergleich: Eine klassische Straßenlaterne oder ein angestrahlter, weißer Plakathintergrund wirkt oft heller und streut das Licht stärker in alle Richtungen. Moderne LED-Technik nutzt sogenannte Louver (kleine Blenden über den Dioden) und spezielle Linsentechniken, die das Licht gezielt nach unten und vorne lenken. Das Ziel: Dark Sky Compliance. Der Nachthimmel bleibt dunkel, das Licht landet nur dort, wo es hin soll – im Auge des Betrachters.


LED Wand 4 x 2 Meter in Westdeutschland - Innenstadt
Wichtiger Link: Die Einhaltung dieser Werte wird in Deutschland durch die Licht-Leitlinie der LAI (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz) geregelt. Moderne Anlagen unterschreiten die Grenzwerte oft deutlich.

Mythos 2: „Das Blaulicht ist schädlich für die Augen.“


Der Fakt: Die Dosis und der Abstand machen das Gift. Die Diskussion um „Blue Light Hazard“ (Blaulichtgefährdung) ist wichtig, stammt aber primär aus der Nutzung von Smartphones und Monitoren, die wir aus 30 Zentimetern Entfernung betrachten. Bei einer Outdoor-LED-Wand beträgt der Betrachtungsabstand meist 10, 50 oder 100 Meter.


Die physikalische Größe der Bestrahlungsstärke nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab. Das bedeutet: Wenn Sie den Abstand verdoppeln, kommt nur noch ein Viertel der Energie beim Auge an. Aus 20 Metern Entfernung ist die Blaulicht-Exposition einer LED-Wand verschwindend gering.

Faktencheck: Selbst der wissenschaftliche Ausschuss der EU-Kommission (SCHEER) kommt zu dem Schluss, dass von LEDs bei normaler Nutzung für die Allgemeinbevölkerung keine gesundheitlichen Risiken ausgehen, da die Expositionswerte weit unter den Gefahrengrenzen liegen. Zur Stellungnahme der EU-Kommission (SCHEER) über LEDs.

Mythos 3: „Das sind reine Stromfresser.“


Der Fakt: Ein technologischer Quantensprung. Ein LED-Screen von heute ist mit einem Modell aus dem Jahr 2010 nicht mehr vergleichbar. Die Branche hat enorme Fortschritte in der Energieeffizienz gemacht. Zudem ist ein digitales Bild oft zu großen Teilen dunkel oder schwarz. Bei der LED-Technik verbraucht die Farbe Schwarz fast keinen Strom. Ein angestrahltes Papierplakat hingegen muss immer vollflächig mit Strahlern beleuchtet werden, egal was draufsteht.


Technik im Detail: Standard-Kupfer vs. Premium-Golddraht


Hier wird es technisch, aber genau hier liegt der Schlüssel zur Nachhaltigkeit und Investitionssicherheit. Bei der Herstellung von LED-Chips spielt das Verbindungsmaterial eine entscheidende Rolle. Bei Wild Videowalls bieten wir bewusst verschiedene Qualitätsstufen an, um jedem Budget gerecht zu werden – klären aber transparent über die Unterschiede auf.


Die bewährte Basis: Kupferverbindungen


In der LED-Industrie ist Kupfer (oder hochwertige Eisenlegierungen) der weitverbreitete Standard. Es ist ein sehr guter elektrischer Leiter und ermöglicht ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Für viele Anwendungen, besonders in gemäßigten Klimazonen oder bei kürzeren Laufzeiten, sind Module mit Kupferverbindungen eine absolut solide und zuverlässige Wahl. Sie funktionieren tadellos und liefern brillante Bilder.


Das Effizienz-Upgrade: Golddraht-Technologie


Wer jedoch langfristig denkt und den Energieverbrauch minimieren möchte, greift zum Premium-Standard: Golddraht. Warum Gold? Gold ist ein Edelmetall, das chemisch extrem träge ist. Es oxidiert nicht.


  1. Dauerhafte Leitfähigkeit: Auch nach Jahren im feuchten Außenbereich leitet der Golddraht den Strom so effizient wie am ersten Tag.

  2. Weniger Abwärme: Da der Widerstand dauerhaft niedrig bleibt, entsteht weniger unnütze Hitze im Modul.

  3. Energieersparnis: Weniger Hitze bedeutet, dass weniger Energie "verpufft" und die Kühlung weniger arbeiten muss.


Das Ergebnis: Eine Anlage mit Golddraht-Verkabelung ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, kann aber über ihre Lebenszeit spürbar weniger Energie verbrauchen als der Standard. Es ist die Wahl für alle, die das Maximum an Nachhaltigkeit und Langlebigkeit aus ihrer Investition herausholen wollen.


Der Umwelt-Vergleich: Der unsichtbare Rucksack der Papierwerbung


Viele Menschen halten das gute alte Papierplakat für umweltfreundlicher, weil es „keinen Stecker“ hat. Das ist ein klassischer Trugschluss, der den gesamten Lebenszyklus außer Acht lässt. Analoge Werbung schleppt einen riesigen ökologischen Rucksack mit sich herum.


Die Logistik ist der Klimakiller


Denken Sie an eine Plakatkampagne, die zwei Wochen läuft. Was passiert dafür?


  1. Rohstoffe: Bäume werden gefällt, Wasser wird verbraucht, Bleichmittel werden eingesetzt (Papierherstellung ist extrem energieintensiv).

  2. Druck: Chemische Farben und Lösungsmittel kommen zum Einsatz.

  3. Der Transport: Das ist der wichtigste Punkt. Die Plakate müssen gedruckt, verpackt und mit Diesel-Transportern zu tausenden Standorten gefahren werden.

  4. Die Montage: Ein Team fährt mit einem Fahrzeug zu jeder einzelnen Stelle, kratzt das alte Plakat ab (Müll) und klebt das neue mit Leim an.

  5. Die Entsorgung: Nach 10 bis 14 Tagen ist das Plakat Abfall. Es ist durchnässt, verleimt und oft schwer recycelbar.


Und bei der LED-Videowerbung? Die Hardware wird einmal installiert und hält 10 Jahre oder länger (ca. 100.000 Betriebsstunden). Der Inhalt wird digital per Mausklick auf die Werbetafel übertragen. Kein Diesel, kein Papier, kein Leim, kein Müll bei jedem Motivwechsel.


Der ökologische Fußabdruck im Systemvergleich

Kriterium

Klassische Plakatwerbung (Print)

LED-Videowerbung (z.B. Wild Videowalls)

Ressourcenverbrauch

Laufend: Hoher Wasser- & Holzverbrauch für jede Kampagne.

Einmalig: Rohstoffaufwand für Hardware (Aluminium, Silizium).

Logistik & CO₂

Hoch: Regelmäßige Fahrten (Ankleben/Entfernen/Entsorgen) mit KFZ.

Minimal: Keine physische Logistik für Inhalte nötig.

Abfall

Sondermüll: Tonnenweise verleimtes Papier & Chemikalien jährlich.

Recycling: Elektroschrott erst nach ~10 Jahren (hoher Recyclingwert).

Anpassung

Starr: Fehler erfordern Neudruck und erneute Anfahrt.

Dynamisch: Änderung in Sekunden ohne Materialeinsatz.

Energiequelle

Fossile Brennstoffe (LKW-Diesel) & Industrieenergie (Druck).

Strom (kann zu 100 % Ökostrom sein).


Die CO₂-Rechnung: Warum Digital langfristig gewinnt


Lassen Sie uns das abstrakt Klingende konkret berechnen. Wir vergleichen den CO₂-Ausstoß einer hochfrequentierten Werbestelle über ein Jahr (9 m² Großfläche).


Annahme:


  • Eine Werbefläche wechselt alle 2 Wochen das Motiv (26 Kampagnen/Jahr).


Szenario A: Das Papierplakat


  • Papiergewicht: 115g/m² (Affichenpapier) + Leim + Wasser. Gewicht pro Plakatwechsel ca. 1,5 kg nass/verarbeitet.

  • Müll: 26 x 1,5 kg = 39 kg Müll pro Jahr pro Stelle.

  • Anfahrt: Der Klebe-Service fährt eine Route. Pro Stelle rechnen wir sehr konservativ mit nur 5 km Anfahrt (Hin/Rück/Route) mit einem Transporter (ca. 200g CO₂/km).

  • Logistik-CO₂: 26 Wechsel x 5 km x 0,2 kg CO₂ = 26 kg CO₂ nur für die letzte Meile.

  • Graue Energie: Dazu kommt die extrem energieintensive Papierherstellung und der Druckprozess (ca. 1 kg CO₂ pro kg Papier/Druck).


Szenario B: Der LED-Screen


  • Verbrauch: Ein moderner 9 m² Outdoor-Screen verbraucht bei durchschnittlicher Auslastung (Tag/Nacht Mix) ca. 2.000 kWh pro Jahr.


Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Strom kann grün sein. Diesel und Papierherstellung nicht (oder nur sehr schwer). Wenn der Betreiber der LED-Wand 100 % Ökostrom nutzt, liegt der operative CO₂-Fußabdruck bei nahezu Null (0 g).


Selbst beim deutschen Strommix (ca. 380g CO₂/kWh, Stand 2023) entsteht CO₂. Aber: Die Tendenz geht steil nach unten. Jedes Jahr wird der Strom grüner. Der Diesel-LKW des Plakatklebers hingegen wird auch in 5 Jahren noch CO₂ ausstoßen, und der Papiermüll bleibt Papiermüll.


Link-Tipp: Studien, wie die von der Green Signage Initiative oder Bitkom, zeigen deutlich auf, wie digitale Technologien durch Effizienzsteigerung den CO2-Ausstoß senken können. Mehr zur Green Signage Initiative.

Beispielrechnung CO₂-Emissionen (über 5 Jahre)

Faktor

Plakatwand (Statisch)

LED-Videowand (Ökostrom)

CO₂ durch Betrieb

0 kg (kein Strom) *

0 kg

CO₂ durch Logistik

130 kg (Diesel)

0 kg

CO₂ durch Material

1.000 kg (Papier/Druck)

300 kg (Herstellung Hardware)

Beleuchtung (Spots)

750 kg (Nachtbeleuchtung)

(inkludiert in Betrieb)

Gesamtbilanz

~1.880 kg CO₂

~300 kg CO₂

*Anmerkung: Viele Plakatwände werden nachts extern beleuchtet, was ebenfalls Strom verbraucht, hier aber oft vergessen wird.

Fazit der Rechnung: Mit Ökostrom ist die LED-Wand der Plakatwand ökologisch haushoch überlegen. Mit normalem Strommix hat sie einen höheren CO₂-Fußabdruck, vermeidet aber chemischen Abfall und Feinstaub durch Lieferverkehr. Durch Technologien wie Golddraht und Solar-Integration schließt sich die Lücke auch beim Graustrom rasant.

Ein Blick in die Zukunft: Green Signage & Recycling


Die Industrie ruht sich nicht aus. Der Begriff Green Signage prägt die Entwicklung neuer Produkte. Neben der erwähnten Golddraht-Technik zur Effizienzsteigerung passiert viel im Bereich Recycling.


  1. Modularität: Eine LED-Wand besteht aus vielen kleinen Modulen (Kacheln). Wenn ein Pixel defekt ist, muss man nicht die ganze Wand wegwerfen, sondern tauscht nur eine 25x25 cm große Kachel aus. Diese Kachel wird dann im Werk repariert (Refurbishing) oder recycelt.

  2. Wertvolle Rohstoffe: Im Gegensatz zu verleimtem Papier, das verbrannt werden muss, enthält eine LED-Wand Aluminium, Kupfer, Gold und Silizium. Das sind Rohstoffe, die am Ende der Lebensdauer (nach 10+ Jahren) zu über 90 % zurückgewonnen werden können.

  3. Solar-Integration: Wir sehen die ersten Projekte, bei denen LED-Stelen mit Solarpaneelen auf dem Dach oder an der Rückseite ausgestattet werden. Damit decken die Anlagen einen Teil ihres Energiebedarfs selbst.


Zusammenfassung


Lassen Sie uns zum Anfang zurückkehren und die Frage ehrlich beantworten: Ist LED-Videowerbung schädlich? Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Nein.


Natürlich verbraucht jede Form von Massenkommunikation Ressourcen. Aber wenn wir vergleichen, wie ressourcenintensiv, logistisch aufwendig und abfallreich die klassische Plakatwerbung ist, entpuppt sich die LED-Technologie als der saubere, moderne Nachfolger.


Sie eliminiert Logistikketten, reduziert chemischen Abfall, ermöglicht die Nutzung erneuerbarer Energien und bietet einen echten gesellschaftlichen Mehrwert für die Sicherheit und Information der Bevölkerung.


Ein Aufruf zum Umdenken


An alle Unternehmen: Trauen Sie sich den Schritt in die Digitalisierung. Nutzen Sie die Vielseitigkeit von LED-Videowerbung, um Ihre Marke nachhaltiger zu präsentieren.


An alle Leser: Wenn Sie das nächste Mal an einer leuchtenden Videowand vorbeigehen, sehen Sie sie vielleicht mit anderen Augen. Nicht als Stromfresser, sondern als ein Fenster in eine vernetzte Welt, das tausende LKW-Fahrten und Tonnen von Papiermüll überflüssig macht. Fortschritt ist das, was wir daraus machen – und mit moderner LED-Technik machen wir vieles richtig.


Die Zukunft leuchtet. Und das ist auch gut so.


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